Radio Wien Interview zum Thema „Erotisches Essen“

Passend zum Valentinstag wurde ich in einem Interview von Radio Wien gefragt, was denn die Top 3 an erotischen Lebensmitteln seien. Erdbeeren? Austern? Oder vielleicht der Spargel?

Tatsache ist, dass eine aphrodisierende Wirkung bestimmter Lebensmittel wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist. Doch trotzdem können meiner Meinung nach alle Speisen erotisch sein – entscheidend ist nur, wie man sie einsetzt bzw. was man damit macht.
So kann ein gemeinsam gekochtes Essen – möglicherweise in reizvoller Unterwäsche – genauso erotisch sein, wie eine Erdbeere, mit der ich meinen Partner verköstige.
Das wichtigste ist, sich gemeinsam Zeit zu nehmen und vor allem sie auch zu planen. Oft meinen Paare, nur spontane sexuelle Handlungen sind leidenschaftlich und gut. Was spricht gegen inszenierten Sex oder gar gegen eine Verabredung zum Sex? Das erste Date wurde ja meist auch sorgfältig geplant, warum also nicht auch später, wo der Alltag und die Familie, Spontanität sowieso schon erschweren?

Den Originalbeitrag von Radio Wien, der am 14.2.2013 gesendet wurde, können Sie hier anhören:

Comments (2)

  1. Es freut mich zu lesen, dass es keinen wissenschaftlichen Nachweis über die angeblich aphrodisierende Wirkung bestimmter Lebensmittel gibt, ich hab immer schon angezweifelt, dass an erotischem Essen wirklich was dran ist. Was mich eher interessieren würde, ist die Wirkung von Alkohol, besonders von viel Alkohol, davor?
    Meine Erfahrung ist, dass viele Menschen sich Mut antrinken, was spätestens am nächsten Morgen eher abturnend wirken kann, zumindest auf mich.
    lg Kristina

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